
Die britische Royal Navy hat die logistische Drohne Malloy T-150 nach zwei Jahren Tests unter verschiedenen Bedingungen, von der Arktis bis zum Indischen Ozean, für den Frontlinieneinsatz freigegeben.
Das Gerät wurde nach Übungen mit den Royal Marines, dem Naval Air Squadron 700X und dem Logistic Command Regiment genehmigt und erhielt die offizielle Freigabe für den operativen Einsatz.
Die T-150 ist eine elektrisch betriebene Drohne mit senkrechtem Start und Landung, ausgestattet mit acht Rotoren, kann Lasten von bis zu 68 kg transportieren, eine Geschwindigkeit von etwa 96 km/h erreichen und bis zu 40 Minuten fliegen. Sie wird von zwei Personen bedient und kann manuell gesteuert oder autonomen, vorprogrammierten Routen folgen. Obwohl sie Hubschrauber wie den Merlin oder Wildcat in großen Einsätzen nicht ersetzt, deckt sie den Großteil der routinemäßigen logistischen Anforderungen ab, da etwa 95 % der in Flugzeugträgergruppen transportierten Vorräte weniger als 50 kg wiegen.
Während der Einsätze der Carrier Strike Group 2025 führte die T-150 ihre erste historische Lieferung zwischen Schiffen durch und transportierte Teile vom Flugzeugträger HMS Prince of Wales zum Zerstörer HMS Dauntless. Der Test zeigte das Potenzial, bemannte Hubschrauber von logistischen Aufgaben zu entlasten, sodass sie sich auf operative Missionen konzentrieren können, und unterstützt die Vision eines hybriden Luftflügels, der bemannte Flugzeuge und Drohnen kombiniert.
Neben der Verringerung des Risikos für Personal bei taktischen Nachschubmissionen und niedrigeren Kosten pro Einsatz hat die T-150 auch gezeigt, dass sie Gebiete erreichen kann, in denen traditionelle Nachschublinien nicht praktikabel sind. Einschränkungen wie begrenzte Reichweite, Seebedingungen und Deckslogistik stellen jedoch weiterhin Herausforderungen dar.
Zukünftige Systemversionen könnten kampfadaptierte Varianten umfassen, wie die TRV-150-Version, die in den USA bereits mit gelenkten Raketen getestet wurde. Die Marine betrachtet die Einführung der Drohne als strategischen Schritt zur Modernisierung ihrer maritimen Operationen und zur schrittweisen Integration unbemannter Systeme in großem Maßstab.
Quelle: UK Defence Journal / The Aviationist | Foto: X @RoyalNavy | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
